Sushi, Maki & Fischbällchen zu Weihnachten 2017

Eine Kunst für sich. Die Art und Weise der Zubereitung und auch des Verzehrs sind von Land zu Land etwas unterschiedlich. Wie bei allen Gerichten beansprucht die Erfindung und die beste Qualität jedes Land für sich. Die traditionelle Art, Sushi zu essen, unterscheidet sich in Japan von der in westlichen Ländern üblichen Verzehrweise. Traditionell wird es in Japan aus der Hand gegessen.

Wasabi und Sojasauce werden in der Regel nicht miteinander vermischt, sondern separat zur Würzung jedes einzelnen Sushi verwendet. In Restaurants der gehobenen Preisklasse würzt der Sushikoch das einzelne Sushi bereits so, dass es vom Kunden nicht mehr mit Wasabi nachgewürzt werden muss. Mit der Sojasauce beträufelt der Gast das Nigiri-Sushi entweder einzeln oder taucht die Fisch-Seite in die Sauce – auf keinen Fall aber die Reis-Seite – wie es oft in Europa zu beobachten ist.

Reine Sojasauce ist geschmacklich sehr intensiv und kann den Geschmack von rohem Fisch verdecken. Sushiköche verwenden daher häufig eine eigene Saucenmischung, die meist aus Sojasauce, Dashi, Sake und Mirin besteht. Diese Mischung wird gewöhnlich erhitzt und ein wenig reduziert. Sie wird abgekühlt verwendet, um den bereits auf dem Reis liegenden rohen Fisch damit einzupinseln. Ebenso fügt der Koch bereits die von ihm als richtig empfundene Menge Wasabi dem Sushi hinzu. Bei fettem Fisch wird mehr Wasabi verwendet als bei magerem. Eingelegter Ingwer, der sogenannte Gari, wird zwischen den einzelnen Sushi gegessen, um den Geschmack der unterschiedlichen Fische zu neutralisieren.

Üblicherweise besteht eine Sushi-Mahlzeit aus verschiedenen Sushi-Varianten. Obwohl keine Vorschriften zur Reihenfolge des Verzehrs bestehen, beginnt man häufig mit einem Omelette als Belag, darauf folgen fettarme Fische mit weißem Fleisch und gesäuerte Fische wie Hering und Makrele. Dann kommen rotfleischige Fische wie fettarmer Thunfisch; das Ende des Mahls bestreiten die fetteren Arten, auch der Thunfisch.
Sushi wird nicht abgebissen, sondern in einem Stück in den Mund geführt. In westlichen Ländern ist es dagegen üblich geworden, Sushi mit Stäbchen zu essen.

unsere Variante

Variante? So kann man es nicht nennen. Der Geschmack und die Konsistenz sind dem Gaumen erträglich. Ja! Erträglich! Das ist jetzt nicht böse oder abwertend gemeint. Nein! Aber von der wahren Kunst der großen Meister sind wir weit entfernt. Aber man kann alles lernen.

Die Fischbällchen, frittiert im asiatischen Backteig ja die stehen den Originalen um nichts nach.
Auch die Curry-Gemüse Nudeln mit Kokos waren ein Gedicht. Alle mal einmal eine Abwechslung zu Weihnachten. Den Karpfen, Pangasius (grauslich) oder Forelle Müllerin Art hatten wir satt.

Es war ein Vergnügen und ein gemütliches, entspanntes und genüssliches Essen mit der Familie.

 

 

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