Kantine mit Hausmannskost und dem gewissen Etwas  …

Kantine mit Pfiff!

Hört man Kantine hat man gewisse Bilder im Kopf. Betritt man dieses Lokal und hat seine Köstlichkeiten verkostet ändern sich die Bilder schlagartig und man fragt sich ob man es noch „Kantine“ nennen soll!

Es regnet, es ist kalt. Es ist Anfang Mai und ein nicht ungewöhnliches Wetter herrscht. Ich begebe mich nach Langenzersdorf in Niederösterreich, Nähe Wien, an der Grenze zu Strebersdorf. Ich betrete das „swim, sport, relax Resort“, ein großes Gelände mit unzähligen Möglichkeiten bei jedem Wetter seine Freizeit zu verbringen. Es geht ab in die Kantine. Fotografieren, verkosten, begutachten und aufmerksam alles erkunden. Hygiene, Qualität, Quantität, alles spielt eine Rolle und kommt in den Bericht.

Ich betrete das Lokal durch den Hintereingang. Stiegen führen nach oben. Schon der Vorraum wirkt gepflegt und aufgeräumt. Sauber, sauber, so muss das sein. Der Duft der Küche steigt einem in die Nase. Es kann nicht mehr weit sein. Nach ein paar Stufen stehe ich vor der Küche. Ein Schlauch, nicht sehr breit aber lang. Links und Rechts Staumöglichkeiten und Arbeitsflächen sowie die Spülstation. In der Mitte der Ofen, der Grill und die Kochplatten sowie eine kleine Arbeitsfläche. Der Koch flitzt bereits herum, begrüßt mich kurz und wuselt wieder in seinem Reich.

Mein Herz beginnt zu lachen als ich in den großen Topf am Herd sehe und da blubbert der Saucenansatz aus Knochen, Gemüse, und und und.

Ich suche nach den Pulvern der Küche. Geschmacksverstärker, Saucenbinder, Würzmischungen. Keine da. Keine verschlossenen Kästen. Doch da! Was sehe ich? Ein Regal mit Kräutern und Gewürzen. Frisch! Das macht Spaß. Das bringt Freude. Ich bin gespannt was da so gezaubert wird. Der Koch Michael dürfte meine Suche bemerkt haben, sieht mich grinsend an und sagt: „Pulver gibt es bei uns nicht!“ Ich sage nur verlegen: „Gut so, das freut mich!“

Es geht los. Einige Gerichte sind in Arbeit. Aufmerksam beobachte ich die Vorgänge. Wird hier auf Hygiene geachtet? Wird Gemüse, Fleisch und Fisch auf getrennten Schneidbrettern bearbeitet? Was passiert mit Löffeln die zum Verkosten verwendet wurden? Werden sie nur einmal verwendet? Werden die Messer gewechselt? Alle Fragen kann ich getrost mit „JA“ beantworten. Hygiene ist vorhanden und sie wird gelebt. Hände werden des Öfteren gereinigt. Alles wird frisch zubereitet.

In der Karte findet man von Fleisch, Fisch über Gemüse bis hin zum Nachtisch und Kaffee alles was das Herz begehrt. Für Jedermann, ob groß oder klein, Fleisch oder Gemüseliebhaber bzw. Naschkatze ist etwas dabei. Einige Gerichte wurden zubereitet und sind hier zu sehen. Hier die etwas deftigeren aus der Karte.

Gefolgt von gesunden, kalten oder seltenen Gerichten wie folgend zu sehen ist.

Wie bereits erwähnt wird alles frisch zubereitet. Teilweise gilt das aber nicht für Beilagen. Hier wird, und das sehe ich nicht negativ, auf Tiefkühl-Produkte zurückgegriffen. Ok, bei Beilagen wie Kroketten und Rösti kann man darüber hinwegsehen wenn man schmeckt das alles Andere nach alter Kunst des Handwerks zubereitet und abgeschmeckt wird. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Der Ehrlichkeit halber will ich es hier erwähnt haben.

Die Portionsgrößen sind, wie man auf den Bildern sieht, nicht zu verachten. Der Preis der Gerichte ist moderat und angemessen.

das Lokal

Sportanlage Langenzersdorf
swim.sport.relax
Stowassergasse 11
1210 Wien

die Bewertung

Preis & Leistung 10 / 10
Service 10 / 10
Hygiene 9 / 10
Qualität & Frische 9 / 10
Ambiente 8 / 10

Gesamtwertung (max 50 Punkte)

46 erreichte Punkte von 50 Möglichen …

Mehr Bilder gibt es auf meiner Facebook-Seite
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Mehr Rezepte gibt es unter:
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