Es zieht mich in Richtung Wald …

Ich bin unterwegs, mit dem Hund, Bewegung ist bekanntlich gesund. Nach dem gestrigen Abend habe ich Bewegung bitter nötig. Frische Luft atmen tut mir sicherlich gut. Ich entscheide mich also eine weitere Strecke zu gehen. Der Wald! Der sieht gut aus. Bei der Hitze besser einen kühlen Platz suchen. Wir laufen los, mein Hund freut sich und springt herum, wedelt mit dem Schwanz und hat gute Laune.

Kurz vor dem Wald plötzlich ein kühler Luftzug. Angenehm! So schnell wie er kam, so schnell war er wieder vorbei. Ich bin verwundert. Was war das? Wo kommt das her? Warum? Ich sehe meinen Hund an und denke mir so wie der rumläuft und sich wohl fühlt kann ich das einfach ignorieren. Ein komisches Gefühl jedoch bleibt.

Die Holzmichl

Was ist das für ein Geräusch …

Wir gehen also weiter, immer weiter Richtung Wald. Hasen laufen herum, in einiger Ferne sehen wir Rehe. Der Hund, die Nase am Boden, erkundet die Gegend mit anderen Sinnen als ich. Plötzlich ein Geräusch, es raschelt, es grollt, nein es ist … Undefinierbar. Ein Geräusch das ich noch nie gehört habe. Mein Hund wird nervös. Hält inne. Riecht, lauscht, er winselt und knurrt.

Ich habe leichtes Zittern und ein ungutes Gefühl im Bauch. Aber was, mach dich nicht verrückt. Das ist sicher der Wind, ein knarzender Baum oder was auch immer. Los weiter!

Ich glaube ich gehe besser …

Wir erreichen eine kleine Kreuzung. Rechts führt ein Weg in den Wald. Der Eingang ca. zwei Meter breit. Der Weg scheint endlos lange. Man sieht weit. Jedoch scheint es als wäre der Weg leicht von Nebel durchzogen. Die Bäume formen eine Kathedrale. Spannen einen dichten Bogen über den Weg. Die Sonne versucht sich chancenlos durch den Wall zu kämpfen, dennoch scheint der Weg erhellt.

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, „da stimmt was nicht“ Mein Hund sitzt am Wegesrand, still, schnüffelt, ich bemerke ein leichtes Zittern. Ich frage ihn „gehen wir nach Hause?“ Mein Weggefährte sieht mich an, seine Augen sind groß und er winselt. Ok jetzt reicht es. Ich komme wieder aber für heute habe ich genug.

Auf der Haut ein seltsames Gefühl …

Wir gehen wieder Richtung Ort. Ehrlich gesagt etwas schneller. Ja schneller! Wir haben ein ungutes Gefühl. Besonders ich, ich fühle mich beobachtet, verfolgt. Kurz vorm Ortseingang treffen wir einen Einheimischen. Mahlzeit der Herr entgegne ich freundlich.

Mahlzeit mein Sohn sagte der Mann freundlich und spricht mich erstaunt fragend an. Wo warst du mein Sohn? Ich erzähle von meinem Spaziergang. Die restlichen Ereignisse verschweige ich besser. Der glaubt noch ich bin verrückt. Verwundert sagt der liebe nette aber ältere Mann: „ich bin mir sicher du hast Seltsames gehört, gesehen, gerochen oder gespürt! Du hast das gewisse Gefühl auf er Haut! oder?

Ja das habe ich in der Tat!. Warum?

Mein Sohn du kannst froh sein das du wieder hier bist. Wir haben dir gestern von den Holzmichl erzählt. Du musst vorsichtig sein. Den Wald solltest du meiden. Du hast den Eingang zum Reich der Holzmichl gefunden. Viele kehren nicht zurück. Sei vorsichtig und höre auf die Einheimischen. Alles hat einen Grund!

Ich denke mir meinen Teil, bedanke mich aber höflich für den Rat und das Gespräch. Ich schreite voran nach Hause. Gedanken im Kopf, etwas Angst, was war das? Bin ich vielleicht verrückt? Verwunderung habe ich jedenfalls erlebt.

Ich will nun mehr wissen …

wie hat der Beitrag gefallen?

verwende die Sterne um zu bewerten!

durchschnittliche Bewertung / 5. Anzahl der Bewertungen:

Es tut uns leid, dass dieser Beitrag nicht nützlich war!

Lass uns diesen Beitrag verbessern!